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So vielfältig ist Dänischenhagen |
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Montag, den 14. September 2009 um 20:38 Uhr |
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Als voller Erfolg wird das Dorffest in Dänischenhagen gewertet, das erstmals von allen Vereinen und Organisationen im Ort gemeinsam ausgerichtet worden ist.
Täuschend echt sahen die kleinen Verletzungen aus, die Gisela Bergemann schminkte. Ena-Lina (6) schaute zu. Fotos: Meise "Unsere Erwartungen sind weit übertroffen", stellten Sven Teegen und Christian Bock, die beiden Koordinatoren des Programms, gestern fest. Ob die Präsentation der Vereine und Verbände, die Aktionen oder das Musikprogramm - alle Punkte seien gut besucht und die Stimmung hervorragend gewesen, fügte Bürgermeister Steffen hinzu.
Dem konnte Amtskollege Gerold Seidler, der mit Ehefrau Liane und Stellvertreter Frank Poch und Frau Maut aus der Partnergemeinde Ferdinandshof angereist war, nur zustimmen. "Das Fest ist gut durchorganisiert. Die Menschen sind freundlich und herzlich", sagte Seidler, dem Steffen am Abend den Ehrenschal der Gemeinde verlieh. Die Kinderbetreuungs einrichtungen aus der Gemeinde stellten am Sonnabend sich und ihre Arbeit vor, ebenso der Sozialverband, die Arbeiterwohlfahrt und das Rote Kreuz. Während die Damen des Ortsvereins im Festzelt 50 selbstgebackene Kuchen und Torten unter die Gäste brachten, nutzte der Vorsitzende Peter Schwabe die Gelegenheit, das Gespräch mit den Bürgern zu suchen und unter anderem über die Blutspende zu informieren. Auch die jungen Besucher lockte der Stand des DRK an - konnten sie sich doch von Gisela Bergemann aus Kronshagen eine Wunde schminken lassen. Die Rettungshundestaffel aus Rendsburg zog ebenfalls viele Blicke auf sich, als die Hunde eine Kostprobe ihres Könnens gaben und sich den Weg über Leitern, Hindernisse und durch Tunnel bahnten. Viele Zuschauer fand ebenfalls die Vorführung eines Löschangriffs durch die Jugend- und die Freiwillige Feuerwehr. Unter Leitung von Jörg Seiffert demonstrierten die Mitglieder, wie sie unter Atemschutz in ein Gebäude hineingehen, darin vermisste Personen suchen und retten. Den Schlusspunkt unter die Aktivitäten am Sonnabend setzten fünf Fallschirmspringer der Gruppe "Skydive Kiel", die auf dem A-Platz landeten.
Die Nachwuchsband "Bad =) Smiles" stimmte auf den Abend ein und hatte mit ihrer Ankündigung, das Festzelt rocken zu wollen, nicht zu viel versprochen. Im Anschluss wurde zu Klängen der Nico-Valente-Band getanzt. Als Gegenpol hatten die Altherren-Fußballer des MTV zur Feier in Erinnerung an das Jahrhundertspiel im Halbfinale der Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko eingeladen - mit entsprechender Dekoration und Musik. Obwohl bis in die Nacht gefeiert wurde, ging es gestern mit unverändert großem Besucherandrang bei Frühschoppen und Flohmarkt weiter. Die Kirche schloss ihre Aktivitäten zum Fest mit einem Familiengottesdienst ab. Den Auftrakt hatte am Freitag Angelika Wohlenberg gemacht. Seit 26 Jahren lebt und arbeitet die gebürtige Nordfriesin als Krankenschwester und Missionarin bei den Massai im Norden Tansanias. Zur großen Freude der zahlreichen Besucher auf dem Kirchenplatz war die quirlige Wahlafrikanerin nicht alleine gekommen, sondern wurde von drei jungen Massaifrauen und einem Massaikrieger ihres Dorfes begleitet. Der Massai Yohana Olekitée bezeichnete sich selbst zwar schon als "Senioren-Krieger", beeindruckte die gebannt lauschenden Jungen jedoch mit kampfbereitem Speer und einem Buschmesser, mit dem er, wie Angelika Wohlenberg berichtete, "in deutschen Hotels auch gerne mal die Brötchen aufschneidet". Mit spielender Leichtigkeit bewegt die geborene Deutsche sich zwischen den zwei Kulturen und übersetzte die Erzählungen des Massai für die Zuhörer von Kiswahili simultan ins Deutsche. Gegen den Willen seines Vaters bekannte sich der Krieger Olekitée vor 19 Jahren zum Christentum und begleitet die Krankenschwester nun als Missionar. Auf seiner Deutschlandreise müsse er mit Bestürzen feststellen, wie groß die hiesigen Gotteshäuser seien, aber wie wenige Menschen sie bei den Messen nur füllten. In den Vortragspausen sangen die Massai, von Angelika Wohlenberg auf der Gitarre begleitet, typische Lieder ihres Hirtenvolkes. "Es wird sicherlich wieder ein Dorffest geben", waren sich Teegen und Bock einig. Allerdings nicht nächstes Jahr. Denn das ist organisatorisch nicht zu leisten und würde die Veranstaltung auch abnutzen, meinen die beiden. Gelesen bei: www.SHZ.de |
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"Mama-Massai" zu Gast in Dänischenhagen |
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Montag, den 14. September 2009 um 20:23 Uhr |
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Dorffest in Dänischenhagen: Vor der Kirche brachten Massai einen Hauch von Afrika nach Norddeutschland.
"Mama Massai" vor der Kirche Dänischenhagen. Foto: Pape Büffelkämpfe, Gewänder in den leuchtensten Farben, tägliche Begegnungen mit Löwen oder Fleischspieße zum Frühstück - was verglichen mit einem Leben im norddeutschen Dänischenhagen nach faszinierendem Abenteuer klingt ist für Angelika Wohlenberg Alltag. Seit 26 Jahren lebt und arbeitet die gebürtige Nordfriesin als Krankenschwester und Missionarin bei den Massai im Norden Tansanias. Bereits seit August tourt sie auf einer Vortragsreise durch Deutschland und besuchte dabei vergangenen Freitag auch die Kirche Dänischenhagen. <
Zur großen Freude der zahlreichen Besucher auf dem Kirchenplatz war die quirlige Wahlafrikanerin aber nicht alleine gekommen, sondern wurde von drei jungen Massaifrauen und einem Massaikrieger ihres Dorfes begleitet. Neben einem Massaimarkt und Infoständen gewährten die Afrikaner mit Vorträgen, Musik und Tänzen Einblicke in ihre Traditionen.
Der Massai Yohana Olekitée bezeichnete sich selbst zwar schon als "Senioren-Krieger", beeindruckte die gebannt lauschenden Jungen jedoch mit kampfbereitem Speer und einem Buschmesser, mit dem er, wie Angelika Wohlenberg amüsiert zu berichten wusste, "in deutschen Hotels auch gerne mal die Brötchen aufschneidet". Mit spielender Leichtigkeit bewegt die geborene Deutsche sich zwischen den zwei Kulturen und übersetzte die Erzählungen des Massai für die Zuhörer von Kiswahili simultan ins Deutsche. Gegen den Willen seines Vaters bekannte sich der Krieger Olekitée vor 19 Jahren zum Christentum und begleitet die Krankenschwester nun als Missionar. Auf seiner Deutschlandreise müsse er mit bestürzen feststellen, wie groß die hiesigen Gotteshäuser seien, aber wie wenige Menschen sie bei den Messen nur füllten.
In den Vortragspausen sangen die Massai, von Angelika Wohlenberg auf der Gitarre begleitet, typische Lieder ihres Hirtenvolkes. Die Aufforderung an die Kinder, vor der Bühne doch zur Musik zu tanzen stieß auf wenig Resonanz, die Jüngsten lauschten lieber ruhig und zurückhaltend im Sitzen - Dänischenhagen ist eben nicht Tansania. "Schwarzbrot und Fleischsalat waren in den 26 Jahren meine einzige Sehnsucht nach der deutschen Heimat", verriet die Krankenschwester, die Mentalität und das Leben in Afrika passen perfekt zur energiegeladenen Powerfrau. "Sister Haraka", übersetzt "die schnelle Schwester", lautet ihr Spitzname bei den Massai, und für alle, die Angelika Wohlenberg am Freitag erlebten wurde deutlich, dass dieser Name nicht nur vom Motorrad kommen kann, mit dem sie ihre Patienten gerne besucht. Eine englisch-sprachige Schule mit 450 Kindern, ein Internat und zahlreiche Frauenprojekte sind nur einige der Leistungen, die die Nordfriesin in den vergangenen Jahren erbracht hat.
Selbstbewusstsein, ein großer Sinn für Humor und Einfühlungsvermögen bilden dabei die Grundvoraussetzungen ihrer Arbeit, für die sie zu leben scheint. Die entscheidenden Rahmenbedingungen bietet ihr dabei der Verein "Hilfe für die Massai", der seit 1997 gezielt die Projekte bei den Massai in Nordtansania unterstützt. Finanziell ist Wohlenberg vollständig auf die 22 Mitglieder und einen großen Spender- und Freundeskreis angewiesen.
Ihre Kraft schöpft sie aus den schönen Erlebnissen, die sie am Freitag auch dem Publikum schilderte. "Die vielen Kinder, die ich über meine Arbeit geschenkt bekommen habe und der Massai-Vater, der mich offiziell zu seiner Tochter erkoren hat", sind dabei nur zwei Beispiele. Wirklich glücklich mache sie, wenn ihre Frauenprojekte erfolgreich zum Umdenken bewegt haben, "die Männer ändern sich zum Positiven und lernen Respekt und Gewaltlosigkeit gegenüber Frauen".
Gerade dieses "Bewusstseinschaffen" ist es auch, was Dänischenhagens Pastor Peter Kanehls so an Angelika Wohlenbergs Arbeit und Person "fasziniert". "Das ist eine eindrucksvolle Arbeit, die verstärkte Aufmerksamkeit und Unterstützung verdient, wir freuen uns sehr diese in Dänischenhagen nun auch einmal vorstellen zu können", so der Pastor. Bereits seit Jahren pflegt die Kirche den Kontakt zum Verein und der Jugendkreis leistet mit einer Patenschaft zu einem Jungen aus Wohlenbergs Internat wichtige finanzielle Hilfe. Nach ihrem Vortrag verabschiedeten sich Angelika Wohlenberg und die Massai mit einem 'Tschüß' auf Kiswahili: "Sere" und machten sich auf den Weg, Noch bis Mitte Oktober sind die Fünf in Deutschland unterwegs, 70 Einsätze in zwei Monaten, das ist auch für eine "schnelle Schwester" ein hohes Pensum.
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Mittwoch, den 26. August 2009 um 21:03 Uhr |
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Angelika Wohlenberg bittet mit Chor um Hilfe für ihren Verein
Ascheberg/Dänischenhagen/Eckernförde - Hamburg - Amsterdam - Kilimandscharo Airport. Einfache Strecke. Das war vor 26 Jahren die Route, die die 28 Jahre alte Pastorentochter Angelika Wohlenberg nahm, um ihren Job für eine Missionsgesellschaft anzutreten. Sie ist nie wieder ganz zurückgekommen, sondern nur noch, um in Vorträgen und Musik für den Verein „Hilfe für die Massai“ zu werben. Derzeit ist sie wieder unterwegs, begleitet von einem kleinen Massai-Chor. Mit einem kleinen Massai-Chor ist Angelika Wohlenberg derze Es geht darum, Kontakte aufzubauen. Sich unmittelbar mit den Menschen über dieses Thema zu unterhalten“, so die Krankenschwester und Hebamme, die mit ihrer Begleitung in der Kirchengemeinde Ascheberg untergekommen ist, von wo aus sie Orte überall in Schleswig-Holstein besucht. Bis Ende Oktober wird sie aber auch in anderen Bundesländern unterwegs sein.
 „Die Bedrohung für die Massai hat in den letzten Jahren enorm zugenommen“, erklärt die agile 55-Jährige, die liebevoll „Mama Massai“ genannt wird. So sei Aids eine sehr verbreitete Krankheit in einem Volk, in dem ein Krieger immer noch bis zu 50 Mädchen haben und alle infizieren kann. Hinzu komme die immer noch praktizierte Beschneidung der Mädchen, die schon als Kinder verheiratet werden. „Die Kultur der Massai zum Beispiel mit ihrer Ablehnung von Schulbildung und Ackerbau stößt an ihre Grenzen“, erklärt die Missionarin. Um die Herausforderungen für eine bessere Zukunft annehmen zu können, müsse das Volk mit alten Strukturen brechen. Zum Beispiel mit der Furcht vor den Verwünschungen, die von den „Traditionalisten“ ausgesprochen würden. „Das Christentum bietet dafür eine große Chance, weil man als Christ neue Freiheiten bekommt“, so Angelika Wohlenberg. Diese Veränderungen würden heute in großen Teilen des Volkes akzeptiert. Ende 1996 lief der Vertrag von Angelika Wohlenberg mit der deutschen Missionsgesellschaft aus. Daraufhin begann sie einen eigenen Förderverein aufzubauen, woraus 1997 der Verein „Hilfe für die Massai“ entstand, deren hauptamtliche Leiterin sie ist. Gelesen bei: http://www.kn-online.de |
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Jetzt schon Karten für den Festabend sichern |
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Donnerstag, den 20. August 2009 um 06:36 Uhr |
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Vom 11. bis 13. September feiert Dänischenhagen - Vereine und Verbände machen
Dänischenhagen - Der Rahmen für das Dorffest vom 11. bis 13. September in Dänischenhagen steht, an den Details für das Programm auf den Sportanlagen wird noch gearbeitet. Der Kartenvorverkauf für den Festabend mit der Nico-Valente-Band am Sonnabend, 12. September, ab 20 Uhr hat aber schon begonnen.
Amtsverwaltung für das Dorffest werben, das erstmals nach jahrelanger Pause wieder mit Einrichtungen, Vereinen und Verbänden gefeiert wird. Obwohl am Beginn der Vorbereitungen im Januar fast noch Lampenfieber herrschte, zeigt sich Sven Teegen aus dem Organisatorenteam begeistert von der Resonanz. Manche Ideen seien leider doch nicht realisierbar gewesen, sagt Bürgermeister Wolfgang Steffen. Für beide zählt eine Erfahrung besonders: Ohne den Rückhalt der Gemeindevertretung, die rechtzeitig 10000 Euro für die Finanzierung bereitstellte, geht es in dieser Größenordnung nicht. Die Band, das Festzelt, die Gema-Gebühren, der Sicherheits- und der Sanitätsdienst - das sind nur einige der Punkte, die abgearbeitet und bei den Ausgaben zu berücksichtigen sind.

Am Freitagabend, 11. September, gestalten Musikzüge den Auftakt im Festzelt: aus Kaltenhof, Felm und Happurg aus dem Kreis Nürnburger Land. Außerdem wollen Dänischenhagener für die Gäste grillen und Getränke ausschenken. Quasi nebenan hat die Kirchengemeinde auf ihrem Gelände Massai zu Gast. Am Sonnabend wird ab mittags mit einem bunten Fest weitergefeiert: Basteln und Schminken für Kinder, Fußballspiele und Ballonweitflüge, Vorführung mit Hunderettungsstaffel und Fallschirmspringern, Infostände und 75. Geburtstag des örtlichen DRK, Vorstellung von Gewerbetreibenden und Feuerwehr, Torwandschießen und Kegeln für Jedermann im Gasthof zur Linde, aufgebaut werden Hüpfburgen und Spielmobil. Mitfeiern will übrigens auch eine Abordnung aus der Partnergemeinde Ferdinandshof in Vorpommern. Offiziell eröffnet wird das Fest mit dem Ostsee-Orchester Schwedeneck, dem Landfrauenchor und der Nachwuchsband „Bad Smile“.
Der Sonntag wird mit einen Frühschoppen, dem Musikzug Kaltenhof und dem Shanty-Chor eingestimmt. Aber Schluss ist damit noch lange nicht: verkaufsoffener Sonntag der Gewerbetreibenden, Spielangebote für Kinder und ein Flohmarkt sind angesagt. Parallel dazu richtet der MTV das kreisweite Leichtathletikfest mit den Schüler-Mehrkampfmeisterschaften aus.
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